Am Morgen des 04. Septembers gehe ich mit ein paar Leuten aus unserer Gruppe in der Bakery frühstücken – diesmal gibt es für mich Pancakes mit Früchten, Nutella und einem Cappuccino.
Anschließend gehe ich am Strand spazieren, um von den Felsen geformte Wasserlöcher bzw. -becken zu finden und darin zu baden. Mit dabei sind Alina, unser Guide Bryan und Maddie aus Australien. Wir vier haben uns mittlerweile ziemlich gut angefreundet und sind oft zusammen unterwegs. Die Hitze ist wirklich unerträglich und ich bin froh, mich im Wasser abkühlen zu können.

Als wir die Sonne nicht mehr ertragen können, ziehen wir uns zurück und suchen ein kleines Mittagessen- dieses Mal entscheiden wir uns tatsächlich für eine kleine, unscheinbare Bäckerei neben der Bakery! Diese ist nämlich um einiges günstiger. Allerdings bereue ich die Entscheidung ziemlich direkt danach, da das Brot, das ich dort kaufe, nicht sehr lecker ist.
Wir waschen unsere Wäsche und entscheiden dann, nach einer kleinen Mittagspause, mit fast allen Mädchen der Gruppe in der Bakery einen Käsekuchen zu essen. Zwar kostet ein Stück Käsekuchen dort umgerechnet sage und schreibe 5€, doch ich muss sagen, dass das auch das beste Stück Käsekuchen der Welt war.
Nach dieser köstlichen Pause gehe ich mit Alina und Maddie wieder an den Strand, wir lassen uns von den großen Wellen mitreißen und lassen uns einfach treiben. Santa Teresa ist wegen der hohen Wellen übrigens der perfekte Ort zum Surfen. Man sieht auch quasi zu jeder Tageszeit mindestens einen Surfer im Wasser und an jeder Ecke findet sich ein Surfshop.


Abends laufen wir alle gemeinsam ca. 20 Minuten entlang der „Hauptstraße“ zu einem Thai-Restaurant, denn heute ist unser letzter Abend in Santa Teresa. Meine BBQ- Tacos sind lecker, insgesamt aber zu teuer.
Am 05. September müssen wir früh aufstehen und unsere Koffer packen. Nach einem schnellen Frühstück müssen wir nämlich schon den Bus erwischen, um zurück nach San José zu fahren. Zuerst geht es mit einem Chicken Bus eine gute Stunde lang zu einer Haltestelle, an der wir eine Stunde Zeit haben, um dann mit einem anderen öffentlichen Bus weiter zur Fähre zu fahren. An dieser Haltestelle können wir aber zum Glück bei einem Restaurant etwas essen und im Supermarkt Snacks kaufen. Ich esse ein unheimlich leckeres Casado con Pollo. Leider hat das Essen aus dem Thai Restaurant gestern einem Mädchen aus unserer Gruppe eine Lebensmittelvergiftung verpasst und sie leidet auf der Busfahrt sehr. Nach der Fähre müssen wir den nächsten Bus nehmen und kommen erst gegen 7 Uhr abends im Selina Hostel in San José an. Dieser Tag war also nicht sehr spannend und bestand nur aus laaangen Busfahrten und viel Herumsitzen. Morgen wird aber ein spannender Tag: wir fliegen von San José aus nach El Salvador! Ich bin schon sehr gespannt…
Hasta mañana amigos,
Theresa

































