San José – Ankunft und Tag 1 meiner Reise

Es ist Sonntag, der 25. August 2019. Heute beginnt mein großes Abenteuer. Endlich. Nach monatelangem Planen und Vorbereiten geht es endlich los. Ich kann es kaum glauben. Mein Traum, die Welt zu erkunden, wird sich heute ein Stückchen mehr erfüllen.

Um 21:50 Uhr soll unser Flugzeug von Frankfurt aus starten. Am Flughafen und auch in der Luft läuft alles glatt und 15 lange Stunden und einem kurzen Zwischenstopp in der Dominikanischen Republik später landen wir, endlich in San José, der Hauptstadt von Costa Rica. Wir sind übrigens meine Freundin Alina, die mich auf der Reise begleiten wird, und ich. Meiner Vorfreude wird jedoch erstmal ein Dämpfer versetzt, da die Fluggesellschaft, aus welchem Grund auch immer, mein Gepäck nicht eingeflogen hat. Das steht jetzt also noch in Frankfurt und ich stehe ohne da.

Trotz allem versuche ich, mich nicht unterkriegen zu lassen. Alina und ich fahren zu meiner Gastfamilie, bei der ich in gut einem Monat als AuPair arbeiten und leben werde (Genaueres erkläre ich hier) und die, da sie in San José leben, so lieb waren, uns für eine Nacht aufzunehmen.

Denn am nächsten Tag, dem 26. August 2019, beginnt Alinas und meine Reise durch Mittelamerika. Wir haben uns dafür entscheiden, zunächst an einer geführten Reise von G-Adventures teilzunehmen, da hier die Länder und die Kulturen doch sehr anders sind und wir und mit Reisen und Backpacken in der Region noch nicht auskennen.

Das erste Mal auf unsere Gruppe treffen werden wir erst abends, sodass wir noch etwa einen halben Tag Zeit haben, uns San José anzuschauen.

Wir essen auf dem Plaza de la Cultura zu Mittag, bewundern das Nationalmuseum und -theater , das Gebäude der Post und einige andere schöne Gebäude und Parks.

Das Teatro Nacional in San José
Der Parque Morazán
Eine Einkaufsstraße

Nach ca vier Stunden jedoch wissen wir nicht mehr ganz, was wir tun sollen. San José ist, wie ich leider zugeben muss, keine besonders attraktive Stadt. Natürlich hat es hübsche Ecken und Gebäude, aber, wenn man von Museen, Einkaufsläden, Vergnügungs- oder Tierparks mal absieht, ist dort als Tourist nicht unheimlich viel zu unternehmen. Das finde ich jedoch alles andere als schlimm. Ich bin vom Jetlag noch ein wenig neben der Spur und außerdem werde ich während meiner AuPair Zeit hier noch jede Menge Zeit haben, San José näher kennenzulernen und die besonderen Ecken zu entdecken. Dann werde ich auch hier davon genauer berichten – versprochen!

Das Selina Hostel in San José

Abends finden wir uns also in unserem Hostel ein, um unsere Reisegruppe kennenzulernen. Diese besteht aus 13 jungen Menschen zwischen 18 und 40 Jahren und einem Tour Guide. Es sind viele Australier und Engländer dabei, ein paar Amerikaner und eine weitere Deutsche. Unser Tour Guide, Bryan aus Honduras, ist sehr sympathisch, stellt alle vor und erklärt uns sowohl Grundsätzlichkeiten, als auch Einzelheiten zu unserer 18 tägigen Reise und der Route. Alle Teilnehmer der Reise sind sehr nett, voller Reiselust und ich merke schon jetzt, dass hierher zu kommen die richtige Entscheidung war.

Nach einem gemeinsamen Abendessen in einem Soda, einem preiswerten Restaurant, in dem traditionelle Speisen angeboten werden, sind jedoch alle sehr erschöpft vom Jetlag und fallen in die Betten, die im übrigen in Schlafsälen stehen, die wir uns mit anderen Mitgliedern der Gruppe teilen.

Ich hoffe, der erste Tag meiner Reise hat euch genauso gut gefallen wie mir und ihr seid gespannt, was wir als nächstes unternommen haben! Ich habe vor, zu jedem Tag meiner Reise einen Beitrag zu verfassen, quasi eine Art verspätetes Tagebuch.

Buenas noches y hasta luego,

Theresa

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