Granada, te amo -Part 1

Dienstag, 11. Februar

Da ich schon fast ein halbes Jahr in Costa Rica bin, wird es mal wieder Zeit, mein Visum zu erneuern und ein paar Tage Urlaub zu nehmen. Um etwas Neues kennenzulernen, entscheide ich mich dieses Mal, nach Granada in Nicaragua zu reisen. Mein Tico-Freund Diego entschließt, mich zu begleiten, da er auch ein paar Tage frei hat- auch wenn er nicht ausreisen muss.

Wir fahren also um 12:30 Uhr in San José mit dem TicaBus los und kommen ziemlich gut durch. Auch an der Grenze verläuft alles reibungslos und da wir auf den ursprünglich geplanten Restaurant Stopp verzichten, kommen wir sogar schon um 20 Uhr in Granada an.

Diego und ich laufen ca 10 Minuten zu unserem Hostel, dass sich de Boca en Boca nennt und nicht weit vom Parque Central entfernt ist. Nachdem wir also eingecheckt und uns ein wenig frisch gemacht haben, machen wir uns auch direkt auf den Weg dorthin.

Schon nach ein paar Minuten hat mich Granada in seinen Bann gezogen. Die Kolonialstadt mit ihren farbenfrohen, alten Häusern, der majestätischen Kathedrale und der entspannten Atmosphäre hat ihren ganz eigenen Charme. Die Abendluft ist immer noch sehr warm und es geht ein laues Lüftchen- ein perfekter Sommerabend in der perfekten Stadt. Granada wird wohl nicht umsonst das Paris Zentralamerikas genannt.

Auf der Plaza Central ist eine Bühne aufgebaut, auf der eine Salsa Band spielt. Davor haben sich Touristen sowie Einheimische eingefunden, um, mit einem Bier in der Hand, das Tanzbein zu schwingen. Es scheint wirklich jeder Salsa tanzen zu können, und die Touristen, die es nicht können, bewegen sich einfach so im Takt der Musik.

Nach einer kleinen Weile biegen Diego und ich in die Straße rechts der alten Kathedrale, die gesäumt ist von Lokalen, Blumen und Lichterketten. Die Salsa Musik verklingt, dafür mischen sich neue Klänge, als wir an vielen Restaurants und Bars vorbeischlendern. Schließlich lassen wir uns in einem Lokal nieder und bestellen Toña, das Bier Nicaraguas, und eine Kleinigkeit zu essen. Prompt sind wir begeistert von den Preisen, die im Vergleich zu costa-ricanischen Verhältnissen sensationell niedrig sind. Ich esse einen leckeren Salat mit Hähnchenstreifen, Diego und ich genießen unseren ersten Abend nach der langen Fahrt und planen schon, was wir am nächsten Tag unternehmen wollen.

¡Hasta pronto!

Theresa

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