Tage 24 und 25 – Lanquín und Antigua

Obwohl das eigentlich nicht geplant war, entschließen wir uns am 21. September dazu, doch noch eine Nacht länger hierzubleiben, denn wenn man drei Nächte bezahlt hat, ist die vierte Nacht umsonst. Außerdem entscheiden wir uns gegen unseren ursprünglichen Plan, zurück zum See Atitlán zu fahren. Dort wollten wir eigentlich noch Chichicastenango besuchen, ein kleines Dorf, in dem es einen berühmten, tollen Markt geben soll. Dieser Markt findet aber leider nur zwei mal pro Woche statt, deswegen hat es leider von den Tagen nicht gepasst, als wir letzte Woche am See waren. Jetzt hatten wir überlegt, zurück zum See zu fahren, um morgen den Markt zu besuchen. Das hieße aber, wieder 12 Stunden zurück zu fahren, um dann dort nochmal umsteigen zu müssen. Übermorgen müssten wir außerdem vom dort aus wieder einige Stunden zurück nach Antigua fahren, denn von dort aus fliegen wir am 24. September schon wieder zurück! Also lange Rede, kurzer Sinn, es wäre uns zu umständlich und zu lange Fahrzeiten, um Chichi zu besuchen, so schade es auch ist. Aber dafür haben wir noch einen Tag mehr in diesem Paradies hier.

So verbringen wir den Tag Also im Pool, lesend oder damit, Reisetagebuch zu schreiben. Bryan freundet sich mit ein paar Guatemalteken an, mit denen ich mich ein bisschen auf Spanisch unterhalte, da sie kaum englisch sprechen. Viel passiert außerdem nicht mehr, ich packe nur noch mein Backpack fertig, denn morgen geht es zurück nach Antigua.

Um Acht Uhr des nächsten Tages, dem 22. September, sitzen wir schon im Shuttle. Die Fahrt verläuft verhältnismäßig unspektakulär, gegen Vier Uhr kommen wir in Antigua an und beziehen wieder im Lemontree Hostel unsere Schlafsäle. Wir unterhalten uns ein wenig mit der Rezeptionistin und ein paar Gästen des Hostels und gehen anschließend mit Bryan und einem netten Amerikaner, der als Freiwilliger im Hostel arbeitet, Pizza essen. Im Restaurant Angie Angie gibt es heute zwei Pizzen zum Preis von einer und eine Live Band, die sehr gut ist. Die Atmosphäre ist also sehr gemütlich. Danach fällt Bryan direkt ins Bett, Alina und ich lassen uns noch von dem Amerikaner ein wenig Billiard beibringen und dafür, dass ich das erste mal spiele, bin ich gar nicht so schlecht! Bald werden jedoch auch unsere Lider schwer, so dass es nicht lange dauert, bis wir Mädchen uns auch in unseren Schlafsaal zurückziehen. Ich kann gar nicht glauben, dass morgen schon der letzte Tag unserer Reise ist!

Saludos,

Theresa

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