Tage 18 und 19 – Panajachel

Heute wird ein sehr fauler Tag, das merken wir schon, als wir am 15. September relativ spät aufwachen. Viel Schlaf haben wir nicht bekommen und Alina hat das Gefühl, dass sie sich ein wenig den Magen verdorben hat, sodass wir gemütlich frühstücken und dann mit Bryan im Movie Room des Hostels einen Film schauen. Währenddessen regnet es, sodass wir wirklich nichts verpassen.

Nachmittags, als es aufhört zu regnen, raffen wir uns tatsächlich auf und laufen ein wenig in der Stadt herum, immer auf der Suche nach Souvenirs. Gegen Abend treffen wir uns wieder mit Bryan zum Pupusas Essen. Ich finde sie sehr lecker, nur Bryan ist nicht sonderlich begeistert. Aber was Pupusas angeht, ist er wirklich der Experte. Viel passiert an dem Tag nicht mehr, es war eher eine Art Verschnaufspause nach all den anstrengenden Tagen der letzten Wochen.

Dafür haben wir am 16. September umso mehr vor. Wir stehen früh auf und treffen uns am Bootsanleger, denn unser Plan ist heute, die Dörfchen um den Lago Atitlán zu entdecken. Und wieder einmal sind wir froh, Bryan als Freund zu haben, denn er kennt schon einige Ecken hier. Er zeigt uns das Hotel Casa del mundo („Haus der Welt“), das, eingeschmiegt in die Berge, direkt am See liegt. Um das Hotel herum ist nicht viel, man erreicht es am besten über den Seeweg. Überall ist es grün, wunderschöne Terrassen mit Hängematten nehmen uns in Empfang. Verwachsene Wege und Stufen führen uns hinauf zum Café des Hostels, wo wir leckere Frühstücksburritos essen und dabei den Ausblick, der sich uns bietet, genießen. Danach steigen wir wieder ein paar Stufen hinunter zum See, schaukeln in Hängematten, schießen tausend Bilder und lassen die Seele baumeln. Es ist ein sehr heißer Tag und Alina und ich bereuen es, keine Bikinis eingepackt zu haben.

Sehr entspannt schippern wir dann ein paar Stunden später mit dem Boot zum ersten Dörfchen, San Pedro. (Übrigens sind alle Dörfer um den See herum nach Aposteln benannt). Man kommt von einem zum nächsten Ort am schnellsten per Boot, es kommen alle paar Minuten Boote, die einen für wenig Geld mitnehmen. In San Pedro ist nicht viel los, wir schlendern an der Straße entlang, die parallel zum Ufer verläuft und schauen in ein paar Läden.

Schließlich treibt uns der Hunger in ein Restaurant – ein wunderschönes! Es liegt direkt am Wasser und ist an der Seeseite offen, sodass man entlang der Wasserfront sitzen und essen kann. Ich nehme Nudeln mit scharfer Tomatensoße, die sehr lecker sind.

In dem Restaurant

Nach dem Essen schippern wir ins Örtchen Santiago, in dem aber nicht viel los ist. Wir besuchen eine Art bizarre Kirche, ein Raum in einem Privathaus, der vollgestopft ist mit Heiligenfiguren, Blumen und Räucherstäbchen. Danach gehen wir noch auf einen Aussichtspunkt, schießen Bilder und schlendern danach durchs Örtchen. Ich schieße ein tolles Bild von den Einheimischen Senioren, die sich auf der Bank vor ihrem Haus unterhalten, so wie man es hier oft gibt.

Zurück im Hostel erwartet uns eine tolle Überraschung: Maddie und die anderen mit ihrer neuen Gruppe sind heute auch nach Panajachel gekommen und wir können uns abends treffen! Es ist wirklich schön, Maddie noch einmal zu sehen. Wir laufen zusammen herum, unterhalten uns viel und stoßen zu unserer alten Bzw eigentlich der neuen Gruppe. Im Selina Hostel wird eine kostenlose Salsa Stunde angeboten, die Maddie und ich wahrnehmen. Das hat richtig Spaß gemacht, ich vermisse das Tanzen sehr! Danach landen wir alle noch in der Bar Panarock, bevor wir uns gegen Mitternacht diesmal endgültig von der Gruppe und Maddie verabschieden müssen. Aber ich bin sicher, dass wir uns nicht das letzte Mal getroffen haben ich werde sie einfach in Australien besuchen!

Alles in Allem war das ein sehr aufregender und schöner Tag und ich freue mich schon auf den nächsten!

¡Ciao Amigos!

Theresa

2 Kommentare zu „Tage 18 und 19 – Panajachel

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