Am 10. September fahren wir nach einem leckeren Frühstück (es gibt Bagels) in unserem Van zum nächsten Ort auf unserer Route: Copán Ruinas in Honduras! Dazu müssen wir ein kleines Stück durch Guatemala fahren, da das von unserem Standort aus wohl schlauer ist. An den Grenzen läuft alles glatt, wir müssen uns an der zu Honduras nicht mal ausweisen, was den ganzen Prozess um einiges beschleunigt. Das heißt aber auch, dass ich leider für Honduras keinen Stempel in meinen Reisepass bekomme. Ich bin trotzdem heilfroh, als wir im Städtchen ankommen; so langsam habe ich lange Fahrten über.
Copán Ruinas ist ein hübsches, kleines Städtchen mit einer schönen Kirche und voller Touristen. Doch niemand kommt hierher, weil der Ort so schön ist, sondern weil hier ganz in der Nähe Ruinen der Maya stehen. Ohne diese Attraktion wäre wohl niemand nach Copán Ruinas gekommen, erklärt Bryan, schließlich ist sie ja sogar im Namen der Stadt enthalten.



Wir essen ein spätes Mittagessen und schlendern durch ein paar Souvenirläden, bevor wir uns wieder gegen Nachmittag mit unserer Gruppe treffen, um ein Schokoladen- und Teegeschäft zu besuchen.
Wir entschließen uns, nicht dorthin zu laufen, sondern ein sogenanntes TucTuc zu nehmen, die hier überall herumfahren. Das sind dreirädrige Gefährte, die hier als Taxi dienen. Das Interessante dabei ist, dass Copáns Straßen aus sehr grob gepflasterten Steinstraßen bestehen und die Fahrer der TucTucs sich einen Spaß daraus machen, Wettrennen zu fahren. Auch Verkehrsregeln werden nicht unbedingt beachtet; statt bei dem Stoppschild zu halten wird einfach gehupt, um damit den anderen Verkehrsteilnehmern zu signalisieren, dass man gleich um eine Ecke biegt.

In dem Geschäft Bzw. Café wird uns eine kleine Einführung gegeben, um einen Einblick in den Anbau der Produkte zu bekommen und mehr über die dahinterstehende Organisation und deren Arbeit zu erfahren. Außerdem gibt es überall kleine Kostproben von Schokolade, Tee, Honig und vielem mehr. Maddie und ich teilen uns den leckersten Brownie der Welt mit Vanilleeis.
Danach bin ich sehr, sehr satt und verzichte demnach auf ein Abendessen. Bryan gibt uns im abendlichen Briefing noch ein paar Infos über Honduras, die Kultur und unsere morgigen Pläne. Danach zieht sich jeder langsam zurück auf die Zimmer.
¡Vaya pues! (Typischer Ausdruck in Honduras um sich zu verabschieden)
Theresa
Ich mag die bunten Häuser und Fähnchen über der Straße. Und die Tuctucs sehen sehr urig aus!
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Ja ist wirklich ein hübsches Städtchen!
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