Mein neues Abenteuer

Si no vas, nunca lo sabrás.

– Tu pasaporte

Seit dem letzten Tag meiner Reise, dem 24. September, ist einige Zeit vergangen. Über ein Monat, um genau zu sein. Was habe ich eigentlich in der Zeit getrieben und wo bin ich?

Am 25. September sind Alina und ich von Guatemala City aus zurück nach San José in Costa Rica geflogen. Dort musste ich mich von Alina verabschieden, die von hier aus zurück nach Deutschland fliegen musste, da sie jetzt in Darmstadt Maschinenbau studiert.

Ich für meinen Teil bin in Costa Rica geblieben, da ich hier erstmal für das nächste halbe Jahr ein AuPair sein werde. Das bedeutet, dass ich in eine Familie aufgenommen werde und mit ihnen lebe, als wäre es meine eigene. Aber ich arbeite gleichzeitig mit den Kindern und bekomme dafür ein kleines, monatliches Gehalt. Meine Familie wohnt in Santa Ana, San José und hat zwei Kinder: Tomás ist 9 und Juliana 6 Jahre alt. Mein Job ist es, nachmittags auf sie aufzupassen, mit ihnen zu spielen, bei den Hausaufgaben zu helfen – wie ein Kindermädchen quasi. Nur soll ich mich mit den Kindern nicht auf Spanisch, sondern auf Deutsch und Englisch unterhalten, damit die Kinder die Sprachen ein bisschen lernen. Da die beiden auf eine deutsche Schule gehen, können sie auch schon gut deutsch, das ist wirklich beeindruckend. Die Vormittage und den Sonntag habe ich frei, wobei der Rest auch relativ flexibel ist, denn feste Arbeitszeiten habe ich natürlich nicht.

Einen Monat bin ich jetzt also schon hier und es gefällt mir wirklich gut. Meine Familie ist sehr nett und ich spiele sehr gern mit den Kindern. Ich habe die ersten drei Wochen einen Sprachkurs besucht in der Schule Maximo Nivel, der mir sehr geholfen hat, nicht nur sprachlich, sondern auch um neue Leute kennenzulernen. Dort und über meine AuPair Organisation habe ich zum Glück schon einige Freunde gefunden.

Sprachlich komme ich auch gut klar. In der Schule habe ich drei Jahre lang Spanisch gelernt und obwohl das Spanisch hier sich doch von dem europäischen Castellano unterscheidet, kann ich das meiste gut verstehen und mich gut verständigen.

Bis jetzt hatte ich außerdem noch keinen Kulturschock, obwohl hier alles doch schon sehr anders ist als daheim in Deutschland. Ich glaube, dass mir die Reise dabei auch geholfen hat, mich schonmal an die Kultur hier zu gewöhnen, ohne dass ich direkt komplett allein war.

Soweit so gut. Wie genau mein Alltag aussieht möchte ich bald in einem separaten Blogpost erläutern, aber so habt ihr ein kleines Update, was genau ich jetzt eigentlich mache.

Was danach kommt, weiß ich noch nicht. Offiziell bin ich bis zum 30. März ein AuPair, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich danach noch nicht nach Hause möchte, sondern noch etwas anderes ausprobieren und vielleicht Nord- oder Südamerika noch ein bisschen kennenlernen, wenn ich schonmal hier bin. Ich habe jede Woche eine neue Idee, was ich machen könnte, es bleibt also spannend.

Im Moment genieße ich es aber, in so einem Paradies wie Costa Rica leben zu dürfen und versuche, das beste aus meine Zeit hier herauszuholen!

¡Hasta la próxima vez!

Theresa

7 Kommentare zu „Mein neues Abenteuer

  1. Hallo
    Sag mal mit welcher Agentur bist du denn in Costa Rica? Ich war schon als Besucher da und habe eine gute Freundin da. Auch mit dem Aupair sein habe ich meine Erfahrungen. Daher würde mich deine Agentur sehr interessieren!
    LG Marie

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