Wie geplant geht es für uns am Morgen des 06. Septembers auf zum Flughafen, um nach El Salvador zu fliegen. Dieser Flug ist in unserer Reise inklusive, Alina und ich hatten uns dazu entschieden, Nicaragua erst einmal außen vor zu lassen, da dort die politische Lage zu dem Zeitpunkt unserer Buchung sehr unklar war und noch Unruhen herrschten. Trotzdem werde ich irgendwann unbedingt dort hin müssen, Bryan hat viel von der Schönheit Nicaraguas geschwärmt.
Am Flughafen und auch im Flugzeug läuft alles glatt, der Flug ist mit nur 45 Minuten Flugzeit fast lächerlich kurz. Als wir aus dem Flughafen in El Salvador kommen, ist es dort unheimlich warm und sonnig, sodass wir ganz schön schwitzen, als wir unsere Backpacks zu unserem kleinen Privatbus schleppen.
Damit geht es nochmal ca. 2,5 Stunden nach Cerro Verde. Das ist eigentlich der Name eines Vulkans, ca 70 km nordwestlich von San Salvador, doch dort gibt es auch einen Zeltplatz. Dort werden wir, von drei Vulkanen umringt, mitten in der Natur campen. Auf dem Weg können wir uns nochmal bei einem Supermarkt mit ein paar Snacks, Getränken oder sonstigen Bedürftigkeiten eindecken, da wir in Cerro Verde nichts einkaufen können. Tatsächlich ist in El Salvador vieles billiger. Leider können wir das nicht wirklich ausnutzen, da beim Campen sowieso alle Mahlzeiten inklusive sind. Das Campen kann sowieso eher als Glamping (Glamour Camping) bezeichnet werden, da in den Zelten zwei richtige Betten stehen.



Und so kommen wir (leider im Dunklen) auf dem Zeltplatz an und beziehen erstmal unsere Zelte. Dann gibt es Nudeln und eine kleine Einführung.
Danach setzen wir uns alle ums Lagerfeuer, rösten Marshmallows und erzählen Geschichten. Leider hat niemand eine Gitarre dabei, aber wir unterhalten uns gut und die Stimmung ist trotzdem sehr entspannt und gemütlich. Die Leiter des Camps haben ihre Söhne dabei, die beide ca 10 Jahre alt sind und ziemlich gutes Englisch sprechen, sie gesellen sich zu uns. Nach dem langen Tag und einem Mojito sind wir ziemlich müde und ziehen uns bald auch schon in die Zelte zurück.
Es gibt viele Krabbeltierchen, wie Spinnen und Käfer, was mich ein wenig stört – ich bin, was das angeht, ein ziemliches Mädchen. Aber als ich mein Bett noch mit meinem Moskitonetz behänge, fühle ich mich wohler. Zum Glück haben die Betten dicke Decken, da es hier ziemlich kalt ist nachts. So kuscheln wir uns in die Betten und schlafen tief und fest, denn morgen werde ich einen Vulkan hochwandern!
Hasta pronto!
Theresa
Das Bettenzelt finde ich witzig – sogar mit Teppich!
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